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Subaru Forester: SUV im Generationswechsel
Aufbruch zu neuen Ufern
Subaru ist der Hersteller, der vor 30 Jahren den Allradantrieb im Pkw eingeführt hat. Immerhin rund acht Jahre vor Audi, die mit dem Quattro 1980 begannen.
Von Bettina Buck
Der Forester des Modelljahrgangs 2003 soll sich einem jüngeren Publikum nähern. Daher möchte man die zweite Generation des Foresters fit für das begehrte SUV-Segment (Sport-Utility-Vehicle) machen. Mit drei Varianten und zwei Motorisierungen (2,0 Liter mit und ohne Turbo) tritt der Forester an. Alle Modelle verfügen über einen guten Ausstattungsumfang, den bewährten Allradantrieb und Boxermotoren mit tiefem Schwerpunkt. Dabei blieben die Preise moderat. Sie beginnen bei 22 440 Euro für den Forester 2,0 X Active (92 kW/125 PS) und enden mit 30 520 Euro beim 2,0 XT Turbo, der 130 kW/177 PS leistet und über ein harmonisch schaltendes Automatikgetriebe verfügt. Die geländegängigen Subaru-Pkws standen schon immer Pate für die automobilen Tugenden: Sicherheit, Komfort und Platzangebot. Der neue Forester erfüllt diese Vorgaben und setzt mit guten Onroad-Eigenschaften noch eine hinzu. Bei unserem ersten Ausflug im Forester X konnten wir uns auf kurvigen Landstraßen davon überzeugen, dass der Japaner ein komfortables und sicheres Fahrwerk hat. Die Lenkung könnte einen etwas besseren Kontakt zur Fahrbahn herstellen. Die Sitze sind dagegen gut konturiert und bieten genügend Seitenhalt. Der Innenraum ist aufgeräumt und modern gestaltet. Schon das Basismodell besitzt elektrische Fensterheber, beheizbare Außenspiegel, Scheinwerfer-Reinigungsanlage, CD-Radio, Zentralverriegelung mit Fernbedienung und Tempomat. Für Sicherheit sorgen vier Airbags, ABS, der permanente Allradantrieb und eine automatische Niveau-Regelung. ESP ist dagegen auch in der Aufpreisliste nicht enthalten. Wer tatsächlich einmal ins Gelände fahren möchte, dem steht ein Hinterachs-Sperrdifferenzial, das Untersetzungsgetriebe "Dual Range" und die Hillholder-Funktion zur Verfügung. Letztere verhindert am Berg das unfreiwillige Zurückrollen, was gerade im Anhängerbetrieb (1600 kg bis 1950 kg) sehr nützlich ist. Die zweite Stufe ist die Comfort-Version (25 940 Euro/27 220 Euro mit Automatik), die sich äußerlich durch 15-Zoll-Alufelgen und einer Zweifarbenlackierung vom Basismodell unterscheidet. Weiterhin findet sich eine Klimaautomatik, ein Panorama-Glasschiebedach und ein Scheibenwischer-Enteiser an Bord. Das Topmodell, der XT Turbo, beginnt bei 29 240 Euro (mit Automatik 30 520 Euro) und bietet zusätzlich zur Comfort-Ausstattung den stärkeren Motor, 16-Zoll-Alus sowie Nebelscheinwerfer. Motorisch können beide Aggregate überzeugen. Auch der 2,0 Liter-Sauger kommt mit dem 1360 kg leichten Forester gut zurecht (11,4 Sekunden, 180 km/h). Der Kraftstoffkonsum soll erstaunlich niedrige 8,5 Liter auf 100 km betragen, während die Schadstoffeinstufung nach Euro 3-Norm erfolgt. Sportliches Feeling dagegen beim Turbo-Forester, der nach 8,3 Sekunden Tempo 100 km/h erreicht und 202 km/h schnell ist. Sein Durst hält sich mit 9,8 Litern (Euro 3) in Grenzen. Insgesamt gesehen ist der Subaru Forester ein bodenständiges und modernes Auto mit vielen guten Eigenschaften. Neben einem anständigen Preis-/Leistungsverhältnis bietet der Allradler genügend Spielraum für Freizeit, Familie oder Beruf. BBS
Bildunterschrift: Der neue Forester hat eine modernere Front- und Heckpartie. Die verzinkte Karosserie ist leichter und aerodynamischer als der Vorgänger. Die Wartungsintervalle betragen 15 000 km (Öl) und 30 000 km (Inspektion).
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